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Zenker-Divertikel

Sollten Schluckstörungen auf ein sogenanntes Zenker-Divertikel zurückzuführen sein, ist eine Behandlung zur Beseitigung der Beschwerden angezeigt. Endoskopische Verfahren – es handelt sich um die transorale (endoskopische) Divertikulotomie bzw. Septotomie - bewähren sich dabei als sehr gute Alternative zu den chirurgisch-operativen Verfahren.

Die Divertikulotomie erfolgt in Narkose, nach dem Eingriff bleibt der Patient zur Überwachung im Krankenhaus stationär für 2 Tage. Im Schnitt dauert der Eingriff 30 Minuten. Das Endoskop (9 mm durchmessend) wird mit einer durchsichtigen Kappe an der Spitze versehen. Zunächst werden der Eingang der Speiseröhre und das Divertikel dargestellt, d.h. sichtbar gemacht. Anschließend wird der Muskelsteg (sog. Septum), der zwischen dem Divertikel und der Speiseröhre liegt, mit einem Zusatzinstrument, dem sog. Divertikuloskop, stabilisiert. Über den dünnen Arbeitskanal des Endoskops werden die Instrumente vorgeschoben und der Muskelsteg durchtrennt (Septotomie). Es gibt unterschiedliche Techniken zur Durchtrennung. Die Alternativen zu der Verwendung verschiedener kleiner Messer sind eine sog. Argonplasmakoagulation und die Anwendung eines Klammernahtgerätes, des sog. Staplersystems.

Probleme treten bei diesem Verfahren sehr selten auf. Gelegentlich kann es im weiteren Verlauf zu einem Wiederauftreten der Schluckbeschwerden kommen, der endoskopische Eingriff kann dann wiederholt werden. Mittelfristige Untersuchungsergebnisse liegen vor, Ergebnisse aus Vergleichsstudien mit den chirurgisch-operativen Verfahren gibt es nicht.