Wie Sie sich bei uns zurechtfinden - der erste Eindruck

Sprechstunde und Erstkontakt:

Seit Jahrzehnten ist die Behandlung von Erkrankungen der Speiseröhre ein besonderer Schwerpunkt im Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf. Wir beraten und behandeln Patienten aus dem gesamten Bundesgebiet mit bösartigen und gutartigen Speiseröhrenerkrankungen. Wir sind ein sog. High-Volume Zentrum, d.h. dass wir für diese Erkrankungen jedes Jahr eine hohe Anzahl an bestimmten Behandlungseingriffen durchführen und so gleichbleibend für höchste Behandlungsqualität sorgen.

Als national und international anerkanntes Referenzzentrum für Endoskopie wird unsere Expertise besonders geschätzt für die Beratung, eine Zweitmeinung und die endoskopisch-operative Behandlung bei Speiseröhrenkrebs und seinen Vorläufer, dem Barrett-Ösophagus, der Reflux-Erkrankung , verschiedener Speiseröhrentumoren, der Achalasie und ähnlicher Funktionsstörungen, dem Zenker-Divertikel, Engestellenunklarer Ursache und der eosinophilen Ösophagitis. Durch die interdisziplinäre Expertise können wir bei diesen Erkrankungen auch komplexe und innovative Verfahren durchführen.

Ein Schwerpunkt unserer Ambulanz ist es anhand der Beschwerden und Befunde festzustellen, ob ein endoskopischer bzw. operativer Behandlungseingriff an der Speiseröhre sinnvoll und notwendig ist. Ein besonderes Anliegen von uns ist es dabei zu klären, mit welchem Verfahren am schonendsten die Behandlung sicher und wirksam erfolgen kann, so dass die Lebensqualität der Patienten erhalten bleibt bzw.  sogar verbessert werden kann.

Als spezialisiertes High-Volume Zentrum können wir dabei selbstverständlich die ganze Bandbreite der Behandlungs-möglichkeiten bieten: Von rein endoskopischen Eingriffen über den Mund, den kombinierten endoskopisch-chirurgisch laparoskopischen Eingriffen (sog. Hybrid oder Rendezvous-Verfahren) und minimal invasiven chirurgischen (Laparoskopie) bis hin zur großen Operation (offene Chirurgie).

Patienten und ihre behandelnden Ärzte können unsere Ambulanz auch zum Einholen einer Zweitmeinung nutzen. Das heißt, dass wir vor einer geplanten Therapie nach alternativen Behandlungsmöglichkeiten befragt werden. In der Mehrzahl der Fälle können wir die ohnehin geplante Behandlung zwar nur bestätigen, gelegentlich kann unsere Empfehlung aber auch hilfreich sein und zu einer Änderung des Behandlungsplans führen.

Auch kümmern wir uns darum zu klären, welche Ursachen hinter Beschwerden wie Schluckstörungen, starke Brustschmerzen und auf eine medikamentöse Behandlung nicht ansprechendes Sodbrennen stehen. Anhand der geschilderten Beschwerden und der Vorbefunde können wir eventuell notwendige diagnostische Zusatzuntersuchungen veranlassen, durchführen und beraten unsere Patienten gerne.