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Ektope/ Heterotope Magenschleimhaut in der oberen Speiseröhre

Ein dauerhaftes Fremdkörpergefühl im Hals ist als Symptom weit verbreitet. Zunächst sollte eine Abklärung durch die HNO erfolgen. Ist diese unauffällig, kann diese Beschwerde zum Beispiel durch das Vorliegen einer Refluxkrankheit bedingt sein, die mit magensäureblockierenden Medikamenten behandelt werden sollte. Gelegentlich kann das Fremdkörpergefühl auch bestehen, wenn eine sogenannte ektope Magenschleimhaut in der oberen Speiseröhre vorliegt. Der Zusammenhang ist noch nicht sicher geklärt. Bestehen trotz der medikamentösen Therapie mit magensäureblockierenden Medikamenten die Beschwerden weiter, kann eine endoskopische Behandlung mit einer thermischen Abtragung durch Argonplasma (sog. APC-Koagulation) erfolgen. Ziel ist es dabei, die ektope Magenschleimhaut in der oberen Speiseröhre vollständig zu entfernen und dadurch eine Beschwerdefreiheit zu bewirken. In einigen Fällen ist eine Nachbehandlung erforderlich.

Die Ursachen einer Verengung der Speiseröhre sind vielfältig. Es gibt bösartige und gutartige Ursachen für eine Verengung. Dreiviertel der gutartigen Verengungen sind bedingt durch eine langjährige Refluxkrankheit. Die übrigen gutartigen Verengungen können u.a. infolge einer Therapie (Bestrahlung, Operation, großflächige endoskopische Resektionen) oder einer eosinophilen Ösophagitis auftreten. Meistens bestehen Schluckbeschwerden insbesondere für festere Nahrung (also Fleisch, Rohkost). Zunächst muss die Ursache geklärt sein. Dann gilt es die Grunderkrankung zu behandeln und die Verengung mithilfe von endoskopischen Verfahren (Aufdehnung, Bougierung, Stenteinlage, medikamentöse Therapie), gelegentlich in mehreren Behandlungssitzungen, zu beseitigen. Das Ziel der Therapie ist es, eine Beschwerdefreiheit zu bewirken und eine erneute Verengung der Speiseröhre zu vermeiden.

 

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